Die Serie der Damen von NÖ Sokol/Post – seit 2. Oktober sind sie in der Austrian Volley League Women ungeschlagen – riss am heutigen Sonntag in der Wiener Posthalle. Der Zweitplatzierte der Tabelle, VC Tirol setzte sich nach starker Leistung in den letzten beiden Sätzen mit 3:1 (22:25, 25:23, 25:12, 25:21) durch. Direkt danach mussten auch die Herren von TJ Sokol V/Post SV Wien eine knappe Heim-Niederlage hinnehmen: Sie unterlagen dem UVC Weberzeile Ried nach vier umkämpften Sätzen ebenfalls mit 1:3 (22:25, 21:25, 25:22, 22:25).

Für das Damen-Team von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova gab es zuletzt viel zu feiern – nach sieben Siegen in der Liga in Serie, war nun aber Schluss. Spielverderberinnen waren ausgerechnet die Spielerinnen von VC Tirol, die den Niederösterreicherinnen auch die bislang einzige Niederlage in der Liga zufügten.

Die Tirolerinnen spielten speziell im dritten Satz groß auf, hier ließen sie NÖ Sokol/Post keine Chance. Nach toller Aufholjagd der Niederösterreicherinnen in Satz vier war die Niederlage dann dennoch besiegelt, NÖ Sokol/Post bleibt in der Tabelle damit mit einem Spiel weniger auf Tabellenrang drei.

Weiter geht es für Kapitänin Diana Mitrengova und Co. schon am kommenden Mittwoch, mit dem so wichtigen Rückspiel im CEV Challenge Cup gegen den UVC Holding Graz. Hier reichen den Niederösterreicherinnen zwei Satzgewinne für den Aufstieg ins Achtelfinale und damit einen Achtungserfolg.

Austrian Volley League Women – 11. Spieltag
VB NÖ Sokol/Post – VC Tirol     1:3 (25:22, 23:25, 12:25, 21:25)

Nächstes Spiel: CEV Challenge Cup – Sechzehntelfinale, Rückspiel
UVC Holding Graz – VB NÖ Sokol/Post     Mittwoch, 24. November, 19 Uhr
Hinspiel-Ergebnis: 3:0 für NÖ Sokol/Post

Für die Herren von TJ Sokol/Post SV Wien ging der Ligabetrieb nach krankheitsbedingter Pause am vergangenen Wochenende nun wieder weiter. Das Team von Jiri Siller fand sofort wieder in den Matchrhythmus herein und forderte den favorisierten UVC Ried über vier Sätze. Lediglich in den Schlussphasen der Sätze behielten die Innviertler die stärkeren Nerven und entschieden nach langem hin und her letztlich das Spiel nach knapp zwei Stunden für sich.

Mittelblocker Aaron Reiss: „Wir sind mit der Leistung eigentlich relativ zufrieden. Das Ergebnis passt natürlich nicht, ein Sieg wäre heute auch sicher möglich gewesen. Ein Stück fehlt uns noch, aber insgesamt sind wir auf einem guten Weg.

Außenangreifer Daniel Morgunov: „Sehr vieles hat heute gut gepasst. In Annahme und Block waren wir sehr stark, beim Angriff müssen wir aber noch konstanter werden. Verloren haben wir heute sicher auch, weil wir am Ende der Sätze nicht jedes Sideout ideal gespielt haben.“

Austrian Volley League Men – 11. Spieltag
TJ Sokol V/Post SV Wien – UVC Weberzeile Graz 1:3 (22:25, 21:25, 25:22, 22:25)

Nächstes Spiel: Austrian Volley League – 12. Spieltag
VBK Klagenfurt – TJ Sokol V/Post SV Wien Samstag, 27. November, 16:30 Uhr

Fotocredit: Stefan Mayerhofer