Die Damen der LINZ AG Steelvolleys haben am Samstag beim Final-Four-Turnier in Amstetten den Austrian Volley Cup gewonnen, das Finale gegen VB NÖ Sokol/Post in 86 Minuten mit 3:0 (25:23, 25:13, 25:23) für sich entschieden! Nach einem klaren zweiten Satz verlief der dritte vor allem am Ende eng. Sokol/Post konnte nochmals ausgleichen, machte es nochmals spannend, schlussendlich aber verwandelten die Linzerinnen den ersten Matchball.

Die Wienerinnen sind mit 27 Cup-Erfolgen Rekordsieger in diesem Bewerb, waren Titelverteidigerinnen, die Oberösterreicherinnen standen zum achten Mal im Endspiel, haben somit alle acht ihrer Cup Finali gewonnen!
Lucia Herdova (Linz) avancierte mit 18 Punkten zur Topscorerin der Partie und wurde auch zur MVP gewählt. Für Sokol traf Lia Berger mit 15 Zählern am öftesten. Die Siegerehrung in der mit rund 500 Zuseher:innen bestens gefüllten Johann-Pölz-Halle nahm ÖVV-Präsident Gernot Leitner vor.

Stimmen im ORF: 

Jakub Brecka, Trainer LINZ AG Steelvolleys: „In einigen Momenten waren wir wirklich gut, in anderen hatten wir Schwierigkeiten. Aber als Team haben wir das insgesamt sehr gut gelöst. Ich konnte auch noch Spielerinnen von der Bank bringen, das hat uns zusätzliche Stabilität gegeben.“

Aida Mehic, VB NÖ Sokol/Post: „Wir haben es nicht ganz geschafft, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Linz hat verdient gewonnen. Die Enttäuschung ist natürlich da, aber wir müssen nach vorne schauen, uns nun voll auf die AVL konzentrieren.“

Carmen Raab, LINZ AG Steelvolleys: „Wir haben gut ins Spiel gefunden und nicht mehr losgelassen. Vor allem unsere Blockleistung war stark. Dass wir unsere Cup-Finali immer gewinnen, zeigt unsere Siegermentalität. Für mich persönlich ist es ein Traum, der in Erfüllung geht.“

Roland Schwab, ÖVV-Damen-Teamchef: Herdova hat im Angriff den Unterschied gemacht. Insgesamt standen fünf ÖVV-Spielerinnen auf dem Court – ich bin sehr zufrieden mit den Leistungen der Österreicherinnen. Wir freuen uns schon auf die Europameisterschaft und werden den Sommer so gestalten, dass wir dort gut auftreten können.“

Text: Sportlive/Gerald Fuchs
Fotocredit: GEPA Pictures