VB NÖ Sokol/Post hat am Dienstagabend in der Sport Arena Wien einen wichtigen 3:1-Heimsieg gegen UVC Holding Graz gefeiert. Mit dem Erfolg stellt Sokol in der „Best-of-5“-Finalserie der AVL Women auf 2:1 und hat nun die große Chance, bereits am 1. Mai in Graz den Meistertitel erfolgreich zu verteidigen.

Nach einem umkämpften ersten Satz, den die Gäste aus Graz mit 25:23 für sich entschieden, fand Sokol/Post rasch zu seinem Spiel und dominierte die folgenden drei Durchgänge klar mit 25:12, 25:17 und 25:18. Als wertvollste Spielerin (MVP) wurde Sokol-Außenangreiferin Lia Suna Berger ausgezeichnet.

Julia Trunner (Graz) gratulierte via ORF den Gegnerinnen zum Sieg: „Gratulation an Sokol, sie haben super performt. Leider haben wir heute nicht den Anschluss gefunden und nicht umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben. Auf den ersten Satz können wir aber aufbauen, da haben wir sicher am besten gespielt. Am Freitag steht es wieder 0:0. Wir werden fighten, es ist noch nichts verloren: 100 Prozent Vollgas am Freitag!“

Sokol/Post-Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovičová zeigte sich zufrieden mit der Reaktion ihres Teams nach dem verlorenen Auftaktsatz: „Nach diesem nicht optimalen Satz sind wir dann schnell auf unser gewünschtes Niveau gekommen. Das freut mich ebenso wie natürlich der Sieg. Unsere Eigenfehler waren anfangs unsere Bremse. Am Freitag wird es eine andere Challenge, in Graz zu spielen. Wir haben ein paar Tage, um uns vorzubereiten. Wir brauchen drei Siege – das weiß ich, das weiß die Mannschaft.“

Auch Sokols Jasmin Haslinger betonte die starke Mannschaftsleistung: „Heute hat alles gepasst: Der Block war da, die Annahme war da. Im Vergleich zu vor 48 Stunden war das der totale Dreh. Wir haben gestern viel über das verlorene Spiel gesprochen. Es geht darum, den Titel zu verteidigen – am besten schon am Freitag.“

Graz-Coach Frederick Laure sah nach einem guten Beginn einen klaren Leistungsabfall seiner Mannschaft: „Wir sind mit guter Einstellung gekommen. Der erste Satz war eng, wir haben coole Punkte gemacht. Danach sind wir eingebrochen und haben keinen Druck mehr aufgebaut. Wenn einem das gegen Sokol passiert, zerlegen sie einen. Wir nehmen daraus mit, dass wir wieder versuchen werden, die Halle voll zu bekommen, denn wenn wir einen Hänger haben, hilft uns das Publikum. Wir werden am Freitag in Graz alles geben, um in dieser Serie noch einmal nach Wien zurückkehren zu können.“

Austrian Volley League Women – Finalserie (Best-of-5):

VB NÖ Sokol/Post vs. UVC Holding Graz 2:1

19. April, 17:30 Uhr – VB NÖ Sokol/Post vs. UVC Holding Graz 3:0 (25:15, 25:20, 25:22)

26. April, 20:15 Uhr – UVC Holding Graz vs. VB NÖ Sokol/Post 3:2 (25:21, 24:26, 25:22, 12:25, 21:19)

28. April, 17:35 Uhr – VB NÖ Sokol/Post vs. UVC Holding Graz 3:1 (23:25, 25:12, 25:17, 25:18)

01. Mai, 17:35 Uhr – UVC Holding Graz vs. VB NÖ Sokol/Post

falls nötig

03. Mai, 17:35 Uhr  – VB NÖ Sokol/Post vs. UVC Holding

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Text: Sportlive/Gerald Fuchs